Was ist eine Wohnungsauflösung nach dem Tod?
Eine Wohnungsauflösung nach einem Todesfall ist für Angehörige oft eine emotionale und organisatorische Herausforderung. Neben der Trauer müssen viele Entscheidungen getroffen werden: Welche Gegenstände bleiben in der Familie, was wird entsorgt oder gespendet, und wer übernimmt die eigentliche Räumung? Hinzu kommt die finanzielle Frage – welche Kosten entstehen bei einer Wohnungsauflösung nach dem Tod und wer trägt sie?
Durchschnittliche Kosten einer Wohnungsauflösung nach Tod
Die Kosten einer Wohnungsauflösung nach Tod variieren je nach Wohnungsgröße, Lage, Zustand und Aufwand. Im Durchschnitt liegen die Preise zwischen 600 und 3.000 Euro. Entscheidend sind mehrere Faktoren:
- Wohnfläche: Eine Einzimmerwohnung kostet meist weniger als ein komplettes Haus.
- Möbel und Hausrat: Je mehr Inventar vorhanden ist, desto aufwendiger wird die Räumung.
- Zugänglichkeit: Befindet sich die Wohnung im Dachgeschoss ohne Aufzug, kann der Preis steigen.
- Sonderaufwand: Entrümpelung von Messiewohnungen oder Entsorgung von Sondermüll verursacht zusätzliche Kosten.
Ein professionelles Entrümpelungsunternehmen erstellt in der Regel ein kostenloses Angebot nach einer Besichtigung – so erhalten Angehörige eine transparente Kostenübersicht.
Wer trägt die Kosten der Wohnungsauflösung nach einem Todesfall?
Grundsätzlich müssen die Erben für die Wohnungsauflösungskosten nach einem Todesfall aufkommen, da sie das Vermögen, aber auch die Verpflichtungen des Verstorbenen übernehmen. Gibt es kein Erbe oder wird dieses ausgeschlagen, kann in bestimmten Fällen das Sozialamt einspringen.
Wichtig: Vor der Beauftragung eines Dienstleisters sollte geklärt werden, ob Kosten für die Wohnungsauflösung eventuell aus dem Nachlass beglichen werden können.
Tipps, um Kosten bei der Wohnungsauflösung nach Tod zu sparen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kosten der Wohnungsauflösung zu senken:
- Wertanrechnung: Viele Entrümpelungsfirmen bieten an, den Wiederverkaufswert von Möbeln oder Antiquitäten auf die Gesamtkosten anzurechnen.
- Eigenleistung: Wer Zeit und Kraft hat, kann Teile der Räumung selbst übernehmen.
- Vergleichsangebote: Mehrere Angebote einzuholen, hilft, faire Preise zu finden.
- Frühzeitige Planung: Eine schnelle Organisation nach der Kündigung der Wohnung spart zusätzliche Mietkosten.





