Infrarotheizungen gewinnen im Altbau zunehmend an Bedeutung, da sie eine effiziente und flexible Alternative zu klassischen Heizsystemen darstellen. Besonders in älteren Gebäuden, in denen eine umfassende Sanierung oft mit hohen Kosten verbunden ist, bieten Infrarotheizkörper eine wirtschaftliche Lösung. Sie erzeugen wohltuende Strahlungswärme, die direkt auf Wände, Böden und Möbel wirkt – und damit ein angenehmes Raumklima schafft.
Energieeffizienz und Einsparpotenzial
Ein zentraler Vorteil einer Infrarotheizung im Altbau ist die hohe Energieeffizienz. Da Strahlungswärme gezielt wirkt und nicht über die Luft verteilt wird, entstehen geringere Wärmeverluste. In Kombination mit einer modernen Steuerung lassen sich Räume individuell und bedarfsgerecht beheizen. Besonders bei Gebäuden mit teilweiser Nutzung – beispielsweise Gästezimmern oder Büros – kann dies zu deutlichen Einsparungen führen.
Einfache Installation ohne großen baulichen Aufwand
Altbauten stellen oft eine Herausforderung bei der Modernisierung des Heizsystems dar. Infrarotheizungen benötigen jedoch weder Rohre noch einen Heizkessel. Sie werden elektrisch betrieben und lassen sich unkompliziert an der Wand oder Decke montieren. Dies reduziert Installationskosten erheblich und macht die Heizlösung besonders attraktiv für Eigentümer, die umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vermeiden möchten.
Wohnkomfort und gesundes Raumklima
Die Wärme einer Infrarotheizung wird häufig als natürlicher und angenehmer empfunden, da sie das Prinzip der Sonnenstrahlung imitiert. Durch die Erwärmung von Oberflächen sinkt zudem das Risiko von Schimmelbildung – ein bekanntes Problem in vielen Altbauten. Die sanfte Wärme trocknet Wände nicht aus, sondern hält sie konstant temperiert, was langfristig zu einem verbesserten Wohnklima beiträgt.





