Gestaltung des Badezimmers: Die wichtigsten Aspekte

Autorin

veröffentlicht von: Elena Hoffstetter

Ideen für die Planung

Wissen Sie genau, was Sie von Ihrem perfekten Bad erwarten? Um konkret zu planen, ist die Raumaufteilung der erste Schritt. Erfahren Sie, wie äußere Bedingungen sinnvolle Entscheidungen beeinflussen. Außerdem zeigen wir Ihnen durchdachte Ideen für unterschiedliche Anforderungen und Raumgrößen.


Kombinieren Sie Ideen mit vorhandenen Gegebenheiten

Wie Sie Ihr Bad nutzen können, hängt in erster Linie von Ihren Gestaltungswünschen ab. Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Wünsche mit dem Grundriss und der Lage der Rohrleitungen vereinbar sind.

Bei der Verlegung von Wasserleitungen gilt immer der Leitsatz: Weniger ist mehr. Jede Wasserleitung kann undicht werden oder brechen. Die Versicherer von Wohngebäuden zahlen jedes Jahr Milliarden von Euro für Wasserschäden.

Um spätere Probleme zu vermeiden, empfiehlt es sich, Dusche, Badewanne und Waschbecken so nah wie möglich an den verlegten Leitungen zu platzieren. Architekten planen Wohngebäude in der Regel so, dass sich im Bad mehrere Anschlüsse für Wasser und Strom befinden. Ein Grundriss mit den verlegten Leitungen ist Voraussetzung für eine gute Planung.

Die Größe des Raumes spielt eine entscheidende Rolle. In einem großen Raum lassen sich problemlos eine Dusche und eine Badewanne unterbringen. Aber auch hier kann die Gestaltung durch eine sinnvolle Anordnung verschiedener Elemente – zum Beispiel eine Wand, die Toilette und Bidet vom Rest des Raumes trennt – den Komfort deutlich erhöhen.

Ein kleines Bad erfordert eine besonders sorgfältige Planung. Kein einziger Quadratzentimeter sollte ungenutzt bleiben. Bodengleiche Duschen, platzsparende Badewannen oder Duschwannen sind Lösungen, die Sie bereits bei der Planung berücksichtigen sollten.

Mit Millimeterpapier können Sie Ihre Ideen von Hand genau aufzeichnen. Einfacher ist es jedoch, wenn Sie eine Software verwenden. Mit ihr können Sie die Elemente auf Ihrem Grundriss verschieben und verschiedene Lösungen ausprobieren.


Die besten Ideen für eine harmonische Badgestaltung

Bevor Sie mit der Auswahl der Fliesen oder der Armaturen beginnen, ist die Anordnung der Sanitärobjekte Ihre wichtigste Aufgabe. Davon hängt ab, wie Sie den Rest Ihres Badezimmers einrichten. Zu den Abmessungen der Objekte selbst müssen die so genannten „Bewegungsflächen“ hinzugerechnet werden. Hierfür gab es früher eine DIN-Norm, deren Werte sich bewährt haben:

Waschbecken: Rechnen Sie bei Einbaubecken 20 cm mehr für die Konsole ein. Zu anderen sanitären Einrichtungen brauchen Sie auf beiden Seiten mindestens 20 cm Abstand. Vor dem Waschbecken ist ein Freiraum von 55 cm für ausreichende Bewegungsfreiheit einzuplanen. 

Toilette: Wie beim Waschbecken sollten Sie auch hier auf beiden Seiten 20 cm Bewegungsfreiheit einplanen. Vor der Toilette benötigen Sie eine Bewegungsfläche von 60 cm.

Badewanne: Ein freistehendes Modell braucht rundherum 55 cm Platz, um optimal zu funktionieren. Eine normale Badewanne misst 170 x 75 cm. Vor der Längsseite sollten Sie einen Bereich von 90 cm Länge und 75 cm Breite freihalten, um sich zu bewegen.

Dusche: Die Standard-Duschwanne hat eine Größe von 80 mal 80 cm. Eine bodengleiche Dusche beginnt bei 100 mal 120 cm.

Bidet: Die Seitenmaße des Bidets sollten jeweils 25 cm betragen. Vor dem Waschbecken sollten Sie einen Platz von 60 cm einplanen.

Beispiele für optimale Grundrisse

Wenn es Ihr Platz erlaubt, können Sie für die Toilette einen abgetrennten Bereich einplanen. Das verbessert die Atmosphäre, erleichtert die gemeinsame Nutzung und ermöglicht so mehr Flexibilität.

In einem großen Raum können Sie die Dusche und die Badewanne abtrennen. Das sorgt für Privatsphäre und vermittelt das Flair eines Wellnessbereichs.

Stellen Sie das Waschbecken nach Möglichkeit am oder in der Nähe des Fensters auf. Natürliches Tageslicht ist gut für die Augen, lässt Sie gut aussehen und erleichtert die Körperpflege.

Wenn der Raum groß genug ist, sollten Sie auf jeden Fall zwei Waschbecken einplanen, auch wenn Sie im Moment keinen Partner oder Kinder haben.

Denken Sie bei der Planung am besten langfristig und messen Sie die Bewegungsflächen so großzügig wie möglich aus. Vielleicht brauchen Sie eines Tages ein barrierefreies Bad, das viel Platz zum Bewegen braucht.

Wenn Sie die Anordnung der Sanitärobjekte festgelegt haben, können Sie über weitere Details nachdenken. Sie können den Raum mit Farben und verschiedenen Fliesen oder einer Kombination aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein optisch unterteilen.

Trennwände können auf unterschiedliche Weise realisiert werden. Am beliebtesten ist Glas, da es den Raum nicht verkleinert. In einem großen Raum können Sie aber auch Regale oder sogar grüne Trennwände aus Pflanzen verwenden.


Möglichst viel Bewegungsspielraum einplanen

Die Lage der verlegten Rohre bestimmt, wo Sie Ihre Sanitärobjekte unterbringen können. Neben den tatsächlichen Abmessungen sollten Sie immer auch an die Zukunft denken. Planen Sie möglichst zwei Waschbecken sowie ausreichend Bewegungsraum für ein barrierefreies Bad ein. Trennwände und Materialien bringen Luxus und Komfort in Ihr Traumbad.

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Bildquelle: Pixabay

Dieser Beitrag wurde redigiert und wird regelmäßig geprüft von unserer Goklever Redaktion und angeschlossenen Fachexperten.

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Elena Hoffstetter

Elena Hoffstetter ist Redakteurin bei Goklever.de und betreut die Online-Redaktion zu verschiedenen Themen. Nach Ihrem Studium in Kommunikationsmanagement war sie in verschiedenen Redaktionen in ganz Deutschland als Content-Managerin tätig.

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