Die Kosten für Malerarbeiten hängen von mehreren Faktoren ab, die bei der Kalkulation berücksichtigt werden müssen. Entscheidend sind unter anderem die zu streichende Fläche, der Zustand der Wände sowie die Art der gewünschten Arbeiten. Müssen alte Farbschichten entfernt, Risse verspachtelt oder Tapeten abgelöst werden, steigen die Kosten entsprechend. Auch die Raumhöhe und schwer zugängliche Bereiche wirken sich auf den Arbeitsaufwand und damit auf den Preis aus.
Durchschnittliche Kosten für Malerarbeiten pro Quadratmeter
In der Praxis werden Malerarbeiten häufig nach Quadratmetern abgerechnet. Die Kosten für Malerarbeiten liegen dabei meist zwischen 10 und 25 Euro pro Quadratmeter für einen einfachen Anstrich inklusive Material. Hochwertige Farben, spezielle Techniken oder mehrere Farbschichten können den Quadratmeterpreis deutlich erhöhen. Bei Fassadenarbeiten oder Treppenhäusern sind die Kosten in der Regel höher, da hier zusätzlicher Aufwand und spezielle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.
Zusätzliche Leistungen und ihr Einfluss auf die Kosten
Neben dem reinen Anstrich können weitere Leistungen die Kosten für Malerarbeiten erhöhen. Dazu zählen Spachtelarbeiten, das Grundieren von Untergründen oder dekorative Gestaltungstechniken wie Lasuren oder Strukturfarben. Auch das Abkleben von Fenstern, Türen und Böden sowie das spätere Reinigen der Räume wird oft separat berechnet. Eine transparente Kostenaufstellung im Angebot hilft, unerwartete Zusatzkosten zu vermeiden.
Wie lassen sich Kosten für Malerarbeiten reduzieren?
Wer die Kosten für Malerarbeiten senken möchte, kann durch Eigenleistungen sparen, etwa beim Ausräumen der Räume oder dem Entfernen alter Tapeten. Zudem lohnt es sich, mehrere Angebote von Malerbetrieben einzuholen und diese sorgfältig zu vergleichen. Eine gute Planung und klare Absprachen zu Umfang und Materialien der Arbeiten tragen ebenfalls dazu bei, das Budget einzuhalten und ein optimales Ergebnis zu erzielen.
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